Global Nuclear Cleanout Coalition
23.01.2006
Die Global Nuclear Cleanout Coalition (GNCC) hat heute mitgeteilt, dass diese Initiative von einer Gruppe von Nuklearunternehmen aus drei Kontinenten gegründet wurde, um weltweit "gestrandetes" nukleares und radiologisches Material zu identifizieren und entsprechende Entsorgungswege für dieses Material zu finden.
GNCC ist eine Weiterführung einer seit mehr als 15 Jahren bestehenden Initiative, die sich um die sichere Entsorgung von abgebranntem Brennstoff aus Forschungsreaktoren bemüht. Diese Initiative hat entscheidend zu einem amerikanischen Regierungsprogramm beigetragen, dass die Zurücknahme von ursprünglich aus Amerika stammenden Brennstoff für Forschungsreaktoren bis zum Jahr 2016 sicherstellt. Die Mitglieder der Gruppe haben jetzt beschlossen, trotz dieses erreichten Erfolges ihre Arbeit fortzusetzen und auf weitere Materialien auszudehnen. Die Global Nuclear Cleanout Coalition wird gemeinsam von der amerikanischen Edlow International Company und der deutschen RWE NUKEM GmbH gemanagt. Jack Edlow, von Edlow International Company und Gerhard Gruber von RWE NUKEM in einem gemeinsamen Statement: "Wir freuen uns, mit der Weiterführung der begonnenen Aufgaben betraut worden zu sein. Der bisherige Erfolg der Gruppe bildet eine hervorragende Basis für die neuen Herausforderungen. Die Tatsache, dass viele weitere Unternehmen unserer Einladung gefolgt sind, sich der Gruppe anzuschließen, zeigt die Notwendigkeit einer internationalen Zusammenarbeit bei der Suche nach Lösungen der Entsorgungsfrage." Am 15. und 16. Februar werden in Washington, D.C. bei einem zweitägigen Meeting die Pläne der GNNC vorgestellt.
